AJS 16 MS Trial

AJS rechts 2

A.J.S. (A.J. Stevens & Co Ltd.), benannt nach Albert John Stevens, gehört zu den bekanntesten englischen Herstellern der Motorradgeschichte. 1909 gründeten die Brüder Albert John, Harry, George und Joe Stevens in der Retreat Street in Wolverhampton das Unternehmen, das 20 Jahre lang hochwertige Sport- und Tourenmaschinen produzierte.
In den 1930er-Jahren entwickelte sich A.J.S. zum zweitgrössten britischen Motorradproduzenten. In der Nachkriegszeit wurde die A.J.S. „Porcupine“-Zweizylindermaschine u. a. durch Jock West und seine Rennerfolge berühmt. Die „Boy Racer“ war eins der erfolgreichsten Rennmodelle der Geschichte. 1931 geriet A.J.S. in finanzielle Schwierigkeiten. Harry Collier und Charlie Collier kauften A.J.S. auf. Die gesamte Produktionsanlage wurde nach Plumstead gebracht, um fortan die A.J.S.-Motorräder zusammen mit Matchless-Maschinen zu bauen. Der Name A.J.S. blieb als Marke bestehen.

Dreimal hintereinander gewann der Engländer Gordon L. Jackson das internationale Trial Lamborelle und nach seinen vielen Mannschaftspreisen bei der schwersten Geländefahrt Europas, wurde Jackson 1958 Gesamtsieger dieses Wettbewerbes, der Internationalen Schottischen Sechstagefahrt. Seine Maschine war stets „Puffing Bill“, die 350cc AJS Model 16 Trial.

Dieses Modell:
AJS 16 MS Trial
Einzylinder, OHV
348cc (69 x 93mm), 17 PS
Vollaluminium-Motor
Burman Gearbox
Lucas-Elektrik-Equipment
Jahrgang: 1952